Tiergesundheit

Hat Ihr Kätzchen seine Schüsse gehabt?

Hat Ihr Kätzchen seine Schüsse gehabt?

Vor den Tagen der wirksamen Impfung wurden Katzen routinemäßig Opfer einer Reihe von Krankheiten. Millionen von Katzen starben an Panleukopenie (Katzenstaupe), Katzenleukämie, Komplikationen durch Infektionen der oberen Atemwege (Herpesvirus, Calicivirus) und anderen Infektionen. Aktuelle Impfprogramme schützen unsere Katzen (und uns) vor der Tollwutgefahr. Herkömmliche Impfstoffe werden durch „Schüsse“ verabreicht, es wurden jedoch auch Nasentropfen entwickelt, um vor einer Vielzahl von Infektionen zu schützen.

Einige Tierärzte glauben, dass die jährliche Impfung ein wichtiger und kritischer Bestandteil der Gesundheitsvorsorge ist. Andere behaupten jedoch, dass es nur wenige wissenschaftliche Informationen gibt, die darauf hindeuten, dass bei einigen Krankheiten eine jährliche Impfung älterer Katzen, die nur in geschlossenen Räumen gehalten werden, erforderlich ist. Die Immunität gegen viele Viren bleibt wahrscheinlich für das Leben des Tieres bestehen. Das Hauptproblem bei wiederholten Impfungen bei Katzen ist das Problem des Katzenimpfstoff-assoziierten Sarkoms, einem Krebs, der bei einem kleinen Prozentsatz der Katzen in der Nähe der Impfstelle auftritt.

Natürlich sind Routineimpfungen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten bei Kätzchen unerlässlich. Natürlich sind einige Impfstoffe wie Tollwut gesetzlich vorgeschrieben und müssen regelmäßig verabreicht werden.

Kätzchen erhalten Immunität gegen Infektionskrankheiten in der Muttermilch; Dieser Schutz verschwindet jedoch in den ersten Lebensmonaten. Um sie während dieser kritischen Zeit zu schützen, wird alle 3-4 Wochen eine Reihe von Impfstoffen verabreicht, bis die Wahrscheinlichkeit einer Infektionskrankheit verringert ist. Der typische Impfstoff ist eine „Kombination“, die vor Staupe-Viren und Atemwegserkrankungen (Katzen-Calicivirus und Katzen-Herpesvirus) schützt. Tollwutimpfstoffe werden in den meisten Staaten im Alter zwischen 16 und 26 Wochen verabreicht.

Viele Katzen sind gegen das Katzenleukämievirus immunisiert. Der übliche Ansatz besteht darin, das Kätzchen zum Zeitpunkt der Erstimpfung auf Leukämie zu testen, um sicherzustellen, dass die Katze das Virus nicht beherbergt. Zu den aktuellen Empfehlungen gehört auch ein erneuter Test nach einem Alter von sechs Monaten. Die Verwendung anderer Impfungen erfolgt von Fall zu Fall. Auffrischungsimpfungen werden in den ersten ein bis zwei Jahren des Erwachsenenlebens verabreicht.

Danach wird das Problem trüber. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie unterschiedliche Ansichten über Booster-Aufnahmen haben. Noch weiß niemand genug über den langfristigen Schutz gegen das Risiko von Impfstoff-assoziierten Sarkomen (Tumoren), um eine endgültige Antwort zu geben.